Bar – Party – oder doch mehr Vorträge? Was hier läuft, kannst auch du bestimmen…
2. September 2015

Liebe Freund*innen und Sympathisant*innen des AZ Conni,

unser Kneipen- & Kulturkollektiv sucht nach Verstärkung!

Wenn du dich schon immer gefragt hast, wieso deine Lieblingsband nie bei uns spielt, dass Essen nicht schmeckt oder wir die falschen Inhalte platzieren, ist das deine Möglichkeit, dich einzubringen. Das ist auch gar nicht schwer, schreib eine E-Mail und wir schauen uns mal entspannt gemeinsam das Haus an oder komm einfach montags ab 18.30 Uhr bei unserem Treffen vorbei.

Egal, ob hinter der Bar, in der Technikgruppe, während der Küfa, als Ideengeber*in, Layouter*in, Webadmin, Organisator*in oder einfach nur mal zum reinschauen - wir freuen uns auf dich!

E-Mail: kuk[ät]azconni.de

Infos: https://azconni.de/gruppen/

 

KuK-Plenum am Montag (27.07.) entfällt!
27. Juli 2015

...eine Info in eigener Sache: das Kneipen- & Kulturplenum am Mo, den 27.07.2015, wird verschoben! Falls ihr Anfragen stellen, eure Veranstaltungen vorbesprechen oder einfach so dabei sein wollt, könnt ihr gern am Dienstag, den 28.07.2015, um 18.30 Uhr vorbeikommen! Danke für euer Verständnis.

[ENG] Statement on the over painted Israel-tags inside the house
2. Juni 2015

written by the General Assembly of AZ Conni

Recently it repeatedly came to our attention that tags have been painted over in the rooms of the AZ Conni. Israeli-flags on the wall have repeatedly been painted over, crossed out or have even been "supplemented" with swastikas; the slogan "Free Gaza from Hamas" has been turned into "Free Gaza". Additionally, pro-Israeli stickers have been torn off and leaflets concerning the kaffiyeh (Palestinian headscarf) have been thrown in large numbers into the burning barrel. We are aware of the fact that there are and always have been different political views and arguments in AZ Conni. Due to the vehemence the discourse on the wall is held with and due to part of the opinions that are propagated, we find it necessary to take a stand in this debate and, by this, transform it from a symbolic to a more content related level.

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Stellungnahme zu den übermalten Israel-Tags im Haus
18. Mai 2015

Verfasst von der Vollversammlung des AZ Conni

In letzter Zeit sind uns immer wieder übermalte Tags in den Räumen des AZ Conni aufgefallen. Die an die Wand gezeichnete Fahne Israels wurde mehrfach übermalt, durchgestrichen oder gar mit Hakenkreuzen „ergänzt“, aus „Free Gaza from Hamas“ wurde „Free Gaza“ gemacht. Des Weiteren wurden pro-israelische Aufkleber abgerissen und Flyer zum Palituch landeten stapelweise in der Feuertonne. Wir sind uns bewusst, dass es im AZ durchaus inhaltliche Differenzen und Auseinandersetzungen gibt und gab. Auf Grund der Vehemenz sowie durch Teile der vertretenen Inhalte mit der/denen dieser Diskurs an den Wänden geführt wird, halten wir es aber für notwendig, dazu Stellung zu nehmen und so diese Debatte von einer symbolischen auf eine inhaltliche Ebene zu überführen.

Es ist nicht unser Ziel, Einzelpersonen im oder um das Haus zu diffamieren oder anzuprangern, dennoch kritisieren wir die derzeitigen Übermal-Aktionen für ihre unverkennbare Anschlussfähigkeit an Antisemit*innen. Zweifelsohne steht die Fahne Israels für einen kapitalistischen Staat, in dem es wie überall sonst Mechanismen der Ausbeutung, des Ausschlusses sowie Patriotismus gibt. Wer aber diese Verhältnisse kritisieren will, sollte den Universalismus des kapitalistischen Staatsmodells im Allgemeinen anprangern und nicht durch das Übermalen der Fahne Israels im Besonderen die Notwendigkeit dieses Staates als Schutzraum für die von Antisemitismus verfolgten Jüdinnen* und Juden* negieren.

Weiterhin ist es für uns weder zu rechtfertigen, noch zu tolerieren, wenn es zur Solidarisierung mit der Hamas oder der Gleichsetzung Israels mit dem nationalsozialistischen Deutschland kommt. Liest man die immer noch gültige Gründungscharta der Hamas, so stößt man auf ein antisemitisches Manifest, wie auch auf die offene Leugnung der Shoah. Das Hakenkreuz in der Fahne stellt zudem eine Relativierung des Nationalsozialismus dar und offenbart geschichtsvergessene, reaktionäre und antisemitische Einstellungen, die leider auch in der Linken Tradition haben. Die deutsche beziehungsweise europäische Schuldabwehr, die diese Gleichsetzung mit sich bringt, wird derart in linke Rhetorik übernommen und durch sie transportiert. Antisemitismus ist eine falsche Projektion, die versucht, alles subjektiv als „böse“ und „schlecht“ Wahrgenommene den Jüdinnen* und Juden* zuzuschreiben. Jedoch ist die offene Äußerung dieser Ideologie in der heutigen Zeit weitgehend tabuisiert, und wird somit durch verschiedene alternative Projektionen ersetzt, in denen „die Wurzel allen Übels“ beispielsweise in der Klasse der Großkapitalist*innen, bestimmten Konzernen oder vermeintlich besonders „imperialistischen“ Staaten verortet wird. So wird besonders Israel als Staat der Jüdinnen* und Juden* gleichzeitig zum „Juden unter den Staaten“ konstruiert. Diese Projektionsleistung entlarvt sich als solche, wenn Jüdinnen* und Juden* außerhalb Israels stellvertretend für ihre (vermeintliche) jüdische Identität und den sogenannten zionistischen Terror Israels, dessen Siedlungspolitik und Kriegsführung im Nahen Osten angefeindet, bedroht und angegriffen werden.

Israel hat als Schutzraum, für alle von Antisemitismus Betroffenen, eine Sonderrolle zu erfüllen, wobei er wie kein Zweiter mit Doppelstandards, Dämonisierungen und dem ständigen Versuch seiner Delegitimierung konfrontiert wird. Gerade aus diesem Klima der Feindseligkeit heraus sehen wir das Recht auf Existenz und Selbstverteidigung dieses Staats als notwendig und indiskutabel an.

KuK-Plena 06.04. und 13.04
30. März 2015

Um uns und allen anderen Plenumsteilnehmer*innen die Möglichkeit zu geben, sich an den Protesten gegen die Pegida-Veranstaltungen am 06.04. und 13.04. zu beteiligen

entfällt das KuK-Plenum am 06.04.

und wird vom 13.04. auf Di, den 14.04. verschoben. Start ist 18.30 Uhr im Backstage!

Solltet ihr kurzfristige Anfragen haben, wendet euch per Mail an verein@azconni.de oder telefonisch ans Büro: 0351/ 804 58 58

Kuk Plenum am 1.12 entfällt
24. November 2014

banner_sichtbares Am 1. Dezember wird das Kuk Plenum entfallen um Menschen die Gelegenheit zu geben an dieser Demonstration teilzunehmen:

uradresden.noblogs.org/post/2014/11/21/ueberregionale-antirassistische-demonstration-01-12-2014-in-dresden/

Rassismus hat viele Formen. Manche sind klar zu erkennen, andere sind versteckt und kommen maskiert daher. Seit über einem Monat veranstaltet die rassistische Grup- pierung PEGIDA („Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“) jeden Montag eine Demonstration durch die Innenstadt, um gegen die angebliche „Islamisierung“ Deutschlands und „Glaubenskriege auf deutschem Boden“ zu demonstrieren. Unter dem Deckmantel einer friedlichen Bürgerbewegung demonstriert diese Koalition aus Nazis, Rassist*innen, Fußballanhängern und konservativen Bürger*innen mit erheblichen Zulauf durch die Dresdner Innenstadt. Zuletzt schlossen sich 3500 Rassist*innen diesem Aufzug an. PEGIDA versucht an die aktuellen Debatten um den IS anzudocken, um ihre rassistischen Ressentiments zu verbreiten und gegen Migrant*innen und Muslime*a mobil zu machen. Im bekannten Nazijargon wird vom „Erwachen des Volkes“ gesprochen und die Angst vor geflüchteten Menschen geschürt, indem herbei halluzinierte Horrorszenarien wie “Glaubenskriege auf deutschem Boden” verbreitet werden. PEGIDA versucht dabei an die Montagsdemonstration von 1989 anzuknüpfen, wodurch eine Einheit à la „Wir sind das Volk“ herbei beschworen wird. Doch ein “Wir” konstruiert auch immer ein “Die Anderen”!

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