No one is illegal!

no one is illegal – kein Mensch ist illegal – personne n’est clandestin – لا أحد غير شرعيникто не является незаконнымKimse yasadışı.

Nachschlag zur INKASSO-Soliparty
21. Mai 2019

Letzten Samstag hatten wir eine ganz großartige Soliparty, um mal wieder ein bisschen Geld in klamme Kassen zu spülen. Einen riesengroßen Dank an alle Kollektive – Szintillation, ProZecco, Kasalla, Dübleau und und und – und Einzelpersonen die uns unter die Arme gegriffen haben – ihr seid spitze! An dieser Stelle sei dann gleich noch unser nächster Solipartytermin erwähnt. Die zweite Runde findet nämlich am 7. September statt.

Die Schnapsdrosseln unter euch wollen wir noch darauf aufmerksam machen, dass unser Cocktail des Monats gleich drei verschiedene Varianten hat:

El Tauscho und La Grande Hermana
14. Mai 2019

Hey zusammen,

El Tauscho, unser Umsonstregal der Extraklasse hat am Wochenende eine große Schwester bekommen! Außerdem sind beide wieder in ihr Sommerdomizil umgezogen.  Das einzige Problem was es jetzt noch gibt ist, dass beide wieder einmal etwas verwahrlost daher kommen, ihr seid alle herzlich eingeladen mal durchzufegen und einzusortieren!

                         

Solidarität mit dem AJZ Bielefeld! Solidarität mit allen Opfern von Polizeigewalt!
8. Mai 2019

Am 30. Juni 1994 wurde Halilm Dener in Hannover von einem Polizisten in den Rücken geschossen, er starb an den Verletzungen. Der Grund für die tödlichen Schüsse war, dass Halim Dener beim Plakatieren von Zivilpolizist*innen überrascht, die Flucht ergriffen hatte. Am selben Tag malte ein Sprayer ein Graffiti in Gedenken an den Ermordeten an das Arbeiter*innenjugendzentrum in Bielefeld. Nach über 20 Jahren dringt die Polizei nun darauf, dass es entfernt wird. Wir sagen Hände weg von unseren Häusern, Hände weg von unseren Fassaden.

Schon mehrfach hat die Polizei versucht an linken Zentren oder auf Demos Zensur zu üben, manchmal auch ganz praktisch selbst Hand angelegt. Oft geht es dabei um die Kritik an brutalen Übergriffen und Nicht-Handeln der Polizei, wie bei Halim Dener (in Hannover) und Oury Jalloh oder Solidaritätserklärungen. Im konkreten Fall machen sich die deutschen Strafverfolgungsbehörden einmal mehr zu Handlanger*innen der politischen Justiz in der Türkei. Menschen, die in der Türkei teils langjährige Haftstrafen und Verfolgung erlitten haben und in der BRD Zuflucht suchen, werden hier erneut kriminalisiert! Die Kriminalisierung linker Bewegungen ist keine, sich aus irgendwelchen Gründen ergebende Notwendigkeit, sie entspringt den Verfolgungswillen von Politiker*innen hierzulande. Dass es anders geht, bewiesen belgische Gerichte, die anerkannten, dass die PKK Akteurin in einem bewaffneten Konflikt sei und deshalb nicht als Terrororganisation verfolgt werden könne.

Am 30. Juni 2019 wäre Halim Dener 41 Jahre alt geworden. Anlässlich des 25. Jahrestages seiner Ermordung wird es zahlreiche Aktionen geben. Ein Bündnis lädt zu einer Demonstration in Hannover am 6. Juli ein.


Im Anschluss dokumentieren wir noch die Erklärung des Arbeiter*innenjugendzentrums Bielefeld.

Erklärung des AJZ Bielefeld zur Kriminalisierung des Halim-Dener-Graffiti

Am 30.06.1994 wurde Halim Dener in Hannover beim Plakatieren von der Polizei erschossen. Der tödliche Schuss traf den 16-jährigen Kurden in den Rücken während er Plakate mit dem Symbol der ERNK (Nationale Befreiungsfront Kurdistans) aufhängte.

Schockiert und wütend über diesen Mord, malte ein junger Sprayer ein Gedenk-Graffiti auf den Rollladen vom Infoladen Anschlag an der Heeperstr. 132 im Gebäude des AJZ (Arbeiter*innenjugendzentrum) Bielefeld. Auf dem Bild zu sehen: „Ermordet von Bullen“ „Dieses Jahr in Hannover“, „Ich hoffe das ich nie von Bullen beim Sprühen erschossen werde“ und ein Portrait von Halim Dener.

Dieses Bild, das wir jedes Mal sehen, wenn wir ins AJZ gehen, ist für uns wichtig. Es erinnert an den Mord. Es lässt uns nicht vergessen, wie es in diesem Staat zugeht. Es ist nicht irgendein Graffiti, sondern eines, das seit 23 Jahren nicht übermalt, sondern erhalten wurde. Das Bild ist auch ein Gruß an unsere kurdischen Freund*innen, die von der Repression des deutschen Staates häufig heftiger getroffen werden als wir.

Nun fordert uns die Polizei Bielefeld nach mehr als zwei Jahrzenten auf, das Bild zu entfernen, da es für sie eine Straftat darstellt. In einem Schreiben wurde mitgeteilt, dass von einer Strafverfolgung abgesehen werde, wenn das Graffiti bis zum 23.02.2018 entfernt werden wird. Laut Anschreiben der Polizei ist auf dem Bild ein verbotenes Symbol der kurdischen Organisation CDK (Demokratische Gemeinschaft Kurdistans) zu sehen. Die CDK, die es seit dem Jahr 2004 gibt, soll die Nachfolgeorganisation der ERNK (Nationale Befreiungsfront Kurdistans) sein, deren Symbol der grüne Kreis, mit gelber Fläche und rotem Stern, war. Die ERNK wurde im Zuge des Verbots der PKK (Arbeiterpartei Kurdistans) im November 1993 ebenfalls verboten. Angesichts der Entwicklungen in der Türkei, die immer mehr in eine faschistische Diktatur umgestaltet wird, der Angriffe auf die Presse- und Meinungsfreiheit sowie der aktuellen Angriffe der Türkei im Norden Syriens, bei denen hauptsächlich kurdische Menschen und Strukturen getroffen werden sollen, empfinden wir das Vorgehen der Bielefelder Polizei und Staatsanwaltschaft als zynisch.

Diese Vorgehensweise entspricht der langjährigen politischen Praxis der deutschen Bundesregierung, die nur zaghaft Kritik am Vorgehen des türkischen Staates und seinen Menschenrechtsverletzungen äußert und den Bruch mit dem türkischen Regime tunlichst vermeidet. Gilt es doch die „guten“ Beziehungen zu der Türkei zu wahren. Gemeint sind damit hauptsächlich Geschäftsbeziehungen und das Aufrechterhalten des so genannten Flüchtlingsdeals mit der Türkei.

Die Bundesregierung stimmt Waffendeals mit dem türkischen Staat zu und verhandelt über den Bau von deutschen Waffenfabriken in der Türkei. Darüber kann auch nicht hinwegtäuschen, dass die Aufrüstung deutscher Panzer in der Türkei vorübergehend ausgesetzt wird, weil genau mit diesen Waffen der Angriffskrieg gegen den selbstverwalteten Kanton Afrin geführt wird. Ein solcher vorübergehender Stopp der Aufrüstung ist Augenwischerei, denn aufgrund der militärischen Angriffe, die seit Jahren gegen die Bevölkerung in den kurdischen Gebieten im Osten der Türkei geführt werden, war von vornherein klar, dass auch diese Waffen gegen die kurdische Zivilbevölkerung in oder außerhalb der Türkei eingesetzt werden würden.

Der deutsche Staat biedert sich seinem türkischen Nato-Verbündeten an, in dem er unter anderem dafür sorgt, dass die Kritik an der Türkei in Deutschland nicht zu laut wird. So wurden am 02.03.2017 die Verbote vom November 1993 ausgeweitet. Betroffen davon sind unter anderem ebenso Symbole der kurdischen Hochschulgruppen YXK (Verband der Studierenden aus Kurdistan) und JXK (Studierende Frauen aus Kurdistan), wie diverse andere kurdische Vereine und Organisationen, die nicht verboten sind. Des Weiteren fallen unter das Verbot die Symbole der zuvor im Kampf gegen den Islamischen Staat als Held*innen gefeierten YPG (Volksverteidigungseinheiten) und YPJ (Frauenverteidigungseinheiten) sowie das Konterfei von Abdullah Öcalan. Außerdem gibt es zahlreiche Strafverfahren gegen kurdische und türkische Aktivist*innen in Deutschland.

Die deutsche Polizei macht sich zum Handlanger türkischer Interessen, wenn Personen, die auf der Liste der Türkei stehen, in Deutschland festgesetzt und verhört werden. Wenn Personen, die aus der Türkei fliehen, fürchten müssen, von Deutschland wieder in die Türkei abgeschoben zu werden. Und so führt die Polizei auch den Krieg der Türkei mit den Mitteln der Repression in Deutschland fort. Unsere Solidarität gilt den Menschen in Syrien, Kurdistan und der Türkei, die sich autoritären Regimen entgegenstellen und für eine gerechte Gesellschaft kämpfen.

Solidarität mit der YPG und YPJ!

Keine Kriminalisierung des kurdischen Widerstandes!

Weg mit dem Verbot der PKK!

Hände weg von unserem Graffiti!

In Gedenken an Halim Dener – ermordet von Bullen!

Die Hausversammlung des AJZ Bielefeld im Februar 2018

Keine KüFa am 1. Mai!
27. April 2019

Am 1. Mai wäre die Conni-Allstar Crew wieder für die Küche zuständig… Wir haben aber keine Zeit und lassen die Küche für Alle einfach mal ausfallen. Wir sind dann bei unserer Soliparty am 17. Mai wieder für euch da! Gleiches gilt auch für das Yoga für Alle!

Stattdessen gibts aber ein paar andere Dinge, die am 1. Mai nicht unerledigt bleiben sollten, ihr wisst ja der Tag der Arbeit wurde nicht von allein zum freien Tag. Folklore hin oder her nach wie vor steht der Tag für all die Errungenschaften der Arbeiter*innenbewegung, ohne die der Kapitalismus nochttps://and.notraces.net/wp-content/uploads/sites/60/2019/04/1.mai-nr2b-212x300.jpgh fiel mieser ausfallen würde. Oder ausfallen wird, wenn wir nicht dafür sorgen, dass mit (mies bezahlter) Maloche bald Schluss ist. Das Anarchistische Netzwerk mobilisiert zum Beispiel für 12 Uhr zu einer anarchistischen Maidemonstration auf dem Schlossplatz. Außerdem gibts da immer noch die NPD, die der Meinung ist, auch sie hätte irgendeine Daseinsberechtigung an diesem Tag, in dieser Stadt. Die URA ruft deshalb zu einem schwungvollen Frühjahrsputz auf.

Wem die Stadt zu eng wird, könnte sich auch noch in die größere Provinz aufmachen und beispielsweise in Plauen oder Chemnitz gegen Nazis aufmarschieren. In Plauen ist es mal wieder der Dritte Weg, dem das nationalrevolutionäre Pathos von den Lippen trieft. Bisher ist wohl eine Demonstration mit 300 Teilnehmer*innen angemeldet. In Chemnitz bemüht sich die AfD eine Großkundgebung auf die Beine zu stellen.

Get organized – get active!

Konzert: Telepathy, Heads, Earthships & Gaffa Ghandi – 3. Mai
26. April 2019

Das AZ Conni und Unlimited Sonic Use präsentieren zusammen einen Sludge-Doom-Metal-Abend der Extraklasse: 4 Bands präsentieren ihre eigenen Spielweise tiefgestimmter Riffmusik! Telepathy aus England gelten bereits jetzt als vielversprechende neue Landmarke im Dschungel der Postmetalbands, Earth Ship sind mittlerweile bereits Veteranen der deutschen Sludge-Szene mit mittlerweile 5 Alben auf der hohen Kante, Heads aus Berlin bringen frischen Wind in den Grenzbereich zwischen Posthardcore & Noiserock und Gaffa Ghandi zu guter Letzt präsentieren eine Mischung aus Prog & Stonermetal! Auf zum Haare schütteln

Konzert: Düsenjäger, Lügen und Elmar
21. März 2019

Türen: 20Uhr
Musik: 21Uhr

Nur Abendkasse.

[Auch] Bekommen, was Mann verdient. Oder: Keinen Dank für die Blumen.
25. Februar 2019

“Danke, dass Du so schön tapfer die Mehrfachbelastungen in Familie und Beruf erträgst, dafür auch noch schlechter bezahlt wirst und auch nicht wagst, darüber zu meckern, weil alles ja noch viel schlimmer kommen könnte: hier, ne Blume!”

Liebe Gesellschaft, das war nett, aber das reicht nicht.

Stattdessen: Alle F* auf einen Streik!
Nicht arbeiten, sondern für eine faire und geschlechtergerechte Gesellschaft Wichtigeres tun: sich entspannen, gemeinsam über Veränderungen nachdenken, Pläne schmieden, kreativ werden, loslegen. Am o8.o3.2019, dem ‘Internationalen Frauentag’ ab 14.oo Uhr auf dem Postplatz!

Mobiveranstaltung am o6.o3.2o19 um 2o.15 im AZ Conni von F*Streikenden.

https://www.f-streikdresden.de/

#DD1302 #DD1502
11. Februar 2019

 

 

 

 

 

Nazipropaganda entgegenwirken! Geschichtsrevisionist*Innen die Stirn bieten! 15. Februar blockieren! Informiert euch, steht zusammen und passt auf euch auf.

#DD1302 #DD1502 #NoReturnDD #BlockDD

 

Veranstaltungen werden in dieser Woche ausfallen. Die Mittwochsküfa  und das Yoga am 13.2. sowie Lesekreise finden also NICHT statt.

Dresden kippt!
21. Januar 2019


Kommt am 24.01.2019, 15:00 Uhr zur Goldenen Pforte vor dem Rathaus.

Zeigt euch solidarisch mit den betroffenen Projekten. Welches kulturelle oder soziale Projekt vertretet ihr oder mit welchem verbindet ihr euch?

https://www.facebook.com/events/602152836883460/

“Wohlbefinden bei Kindern unter drei Jahren – Herausforderung und Aufgabe im Krippenalltag”
17. Januar 2019

19.30 Uhr: Vortrag und Gespräch

Petra Schneider-Andrich (Dipl.Soziologin) arbeitet am Forschungsinstitut der Evangelischen Hochschule und hält einen Vortrag zum Konzept des Wohlbefindens bei unter dreijährigen Kindern und zu Möglichkeiten der päd. Umsetzung im Erziehungsalltag in Kita und auch Zuhause.

Inhalte des Vortrags entstammen dem abgeschlossenen Praxisentwicklungsprojekt “Wohlfühlen-Wahrnehmen-Wachsen”, in welchem Petra mitgearbeitet hat. In Kooperation mit dem Eigenbetrieb Dresden wurde ein Qualitätsentwicklungsverfahren für die Betreuung der unter Dreijährigen entwickelt und in ausgewählten Einrichtungen erprobt. Der Ansatz des Projektes war, alle Qualitätsentwicklungsprozesse vom Konzept des Wohlbefindens der Krippenkinder aus zu denken. Dieser Ansatz entstammt einer kritischen, zumindest hinterfragenden Sicht der ProjektmitarbeiterInnen auf die Bildungsdebatte, die sich in Kita und Krippe in den letzten Jahren stark ausgebreitet hat.

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